Icare, 2025

(Eismeer)

Pigmentierte Tusche und Aquarell auf Papier

97 x 130 cm

Beidseitig bemalt

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Icare, 2025

(Haus in Flammen)

Pigementierte Tusche und Aquarell auf Papier

130 x 115 cm

Beidseitig bemalt

 

Icare, 2024

Pigmentierte Tusche und Tusche auf Papier

130 x 115 cm / 75 x 55 cm

 

Icare, 2023

Pigmentierte Tusche und Tusche auf Papier

130 x 115 cm

 

Bilder 1&2: ©Marc Latzel, Ausstellungsansicht Kunstmuseum Luzern

 

 

In der Arbeit «Icare» nehme ich die über die letzten Jahre entwickelte Arbeitsweise auf, bei welcher
ich ich Tusche in mehreren Schichten unterschiedlich verdünnt auftrage, sodass sich diese Lavierungen zu Ringen von stark verdünnter zu schwarzer, beziehungsweise farbintensiver Tusche entwickeln.


Durch diese Mehrschichtigkeit erreiche ich nicht nur eine Tiefe in der Färbung des Papiers, es entsteht auch ein Raum, ein leichtes Flimmern, fast eine sachte Bewegung, welche die feine ausgesparte, unberührte Linie umso heller und lebendiger hervortreten lässt.
Was mich dabei interessiert, ist die Tatsache, dass das eigentliche Motiv ungezeichnet ist - unberührt, ausgelassen bleibt, und wie ein Lichtphänomen erscheint.
Das Format der Zeichnungen entspricht ungefähr einer menschlichen Grösse - oder genauer dem Blickfeld des sich frontal vor einem Werk befindenden Betrachters.
Die Arbeiten sollen durch ihre Zeichenhaftigkeit Freiraum für mögliche Assoziationen lassen.
Nachdem ich in vorangehenden Arbeiten eher den Zustand der Konzentration, der Meditation, der Introspektion und der Langsamkeit ausgelotet hatte, sind diese neuen Zeichnungen von einem Empfinden der Dringlichkeit geprägt. Die aktuelle Weltlage, die herrschende Ungewissheit und Unruhe, aber auch das Gefühl, Zeuge einer grossen Veränderung zu sein, haben mich die entwickelten Motive sprengen, aufbrechen lassen.


Der Titel «Icare» - Ikarus - erschien wie selbstversändlich.